Mit dem Nationalen Aktionsplan PAIS 2024 wurde erstmals ein gemeinsamer gesundheitspolitischer Rahmen für die Versorgung von Menschen mit postakuten infektiösen Syndromen geschaffen. Im Juni 2026 veröffentlichte die Zielsteuerung-Gesundheit ihren Schlussbericht zur Umsetzung des Aktionsplans.
Die Österreichische Gesellschaft für ME/CFS hat diesen Schlussbericht zum Anlass genommen, seine Inhalte systematisch mit dem Nationalen Aktionsplan 2024 zu vergleichen. Das Ergebnis ist ein dokumentenbasiertes Audit, das Veränderungen in den Bereichen Diagnostik, Versorgung, Governance, Beteiligung und Umsetzung nachvollziehbar darstellt. Ergänzend haben wir unsere fachliche Bewertung in einer Stellungnahme zusammengefasst.
Unser Audit zeigt, dass zahlreiche Inhalte des Nationalen Aktionsplans 2024 aufgegriffen wurden, gleichzeitig aber zentrale fachliche Grundlagen und strukturpolitische Zielsetzungen nur teilweise übernommen wurden. Aus unserer Sicht betrifft dies insbesondere die diagnostische Einordnung von ME/CFS, die geplanten Versorgungsstrukturen sowie die Transparenz des weiteren Umsetzungsprozesses.
Wir veröffentlichen beide Dokumente, um eine transparente und sachliche Diskussion über die weitere Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zu ermöglichen.
📄 Audit
https://mecfs.at/wp-content/uploads/Audit_NAP-PAIS_2024-2026.pdf
📄 Stellungnahme
https://mecfs.at/wp-content/uploads/Stellungnahme_OEG-ME-CFS_Schlussbericht-PAIS_2026.pdf
📄 Aktionsplan zu postakuten Infektionssyndromen PAIS (2024)
https://mecfs.at/wp-content/uploads/Aktionsplan_PAIS.pdf
📄 SCHLUSSBERICHT Arbeiten der Zielsteuerung-Gesundheit zu PAIS (2026)
https://mecfs.at/wp-content/uploads/Schlussbericht-Arbeiten-der-Zielsteuerung-Gesundheit-zu-PAIS-vom-03.06.2026.pdf
